Besuch bei den Alpacas am 20. Mai
Sie sollen sensibel sein und sehen aus, als würden sie weitaus mehr verstehen, als Menschen sich träumen lassen. Auf Vorschlag aus unserer Ausflugsgruppe besuchen wir am 20. Mai die Alpacas auf Hof Herr in Misselwarden. Weil die Anden-Lamas spätestens ab 16 Uhr ihre Ruhe brauchen, machen wir zuerst eine Hofführung und haben Zeit, im Hofladen zu stöbern. Danach gibt es Kaffee oder Tee und Kuchen. Für die herzhafte Variante macht uns Dagmar Herr ein besonderes Angebot: Bratwurst.
Für diese erste Fahrt läuft die Anmeldung mit Bestellung des Imbisses über das Kirchenbüro in Stotel (04744/5594).
Ab in den Urwald am 17. Juni
Der Neuenburger Urwald gilt als eines der ersten Naturschutzgebiete Deutschlands. So seien erste Schutzmaßnahmen bereits im Jahr 1630 auf Veranlassung des Grafen Anton Günter erlassen worden, heißt es auf der Internetseite der Gemeinde Zetel, in deren Bereich das Landschaftschutzgebiet liegt. Hintergrund der Maßnahmen war der wachsende Holzbedarf in jener Zeit. Wir werden unsere Kaffeepause am 17. Juni im Urwaldhof einlegen. Zum Urwald ist es von dort nicht weit, so dass unsere Gästeführerin Anette Haupt-Koch uns zum Spaziergang in den Urwald abholen kann.
Rund ums Hermann-Allmers-Anwesen am 26. August
Wir machen einen Zeitsprung ins 19. und beginnende 20. Jahrhundert. Zuerst besuchen wir am 26. August das Café 1900 von Nancy und Franky Steklar in Offenwarden. Dort ist die Kaffeetafel für uns gedeckt. Wir dürfen uns auch die museale Sammlung anschauen, die die Gastgeberin den Besuchern zeigt. Danach geht es zur Künstlervilla von Hermann Allmers (1821 bis 1902) in Rechtenfleth, die die Cuxhavener Kreisverwaltung aufwendig sanieren lässt. Dort wartet Ortsvorsteher Hardy Köhler auf uns, der sich leidenschaftlich für den Erhalt des Hauses einsetzt. Wir starten unseren Spaziergang am Deich am Denkmal Karls des Großen und gehen dann in den Garten, wo wir die Gunera Magnifica aus Kolumbien sehen, die dann in voller Pracht zu bewundern ist.
Die Windmühle hinterm Deich besuchen wir am 23.September
Die Windmühle in Aschwarden mit ihrer Lage am Weserdeich steuern wir am 23. September an. Dort empfängt uns Jan-Hinnerk Arfmann-Knübel von den Mühlenfreunden Aschwarden. Wir werden von den Mühlenfreunden an der Kaffeetafel bewirtet und dürfen uns in dem zweistöckigen Galerieholländer umschauen, der nur wenige Kilometer hinterm Deich steht. Von Zeit zu Zeit sorgen die Mühlenfreunde dafür, dass sich die Flügel drehen. Demnach ist das Technikdenkmal noch funktionstüchtig.
Vom Wal- und Heringsfang - Besuch in Vegesack am 7. Oktober
Das Schloss Schönebeck in Vegesack ist eines der bedeutensten Baudenkmale im Bemer Norden und unser Ziel am 7. Oktober. Dort erfahren wir, wie der Wal- und der Heringsfang den Ort geprägt haben. An die harte Arbeit im Eismeer erinnert unter anderem der riesige Walkiefer am Hafen. Heringsfang wurde auch von Vegesack aus betrieben und war ebenfalls kein Zuckerschlecken. Noch vor 90 Jahren sollen sich die Heringsfächer, so genannte Kantjes, turmhoch am Hafen gestapelt haben. Wir lassen es gemächlicher angehen und genießen vor dem Museumsbesuch im Schlosscafé Kaffee und Kuchen.
Bremen-Ausflug mit Meierei und Radiomuseum am 4. November
Im Radiomuseum in Bremen-Findorff erhalten wir am 4. November eine fachkundige Führung durch die Ausstellung und einen Einblick in die Geschichte der Rundfunkempfänger. Vorher machen wir Station in der Meierei im Bürgerpark und lassen es uns bei Kaffee und Kuchen gutgehen. Das Restaurant ist im Schweizer Stil erbaut und mit einer eindrucksvollen Glasveranda umgeben. Die Meierei wurde in den Anfängen des Bürgerparks (1865) noch für die Milchwirtschaft genutzt und weist zurück auf die Nutzung der Fläche seit dem 12. Jahrhundert als so genannte Allmende, auf der Bürger und Durchreisende ihr Vieh weiden lassen durften.